Hauptvers. 2015 - KSK Eching

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Hauptvers. 2015

Hauptversammlungen

KSK setzt auf Kontinuität

Die KSK Eching setzte in ihrer Hauptversammlung am Dreikönigstag im Gasthaus "Forser am See"  auf Kontinuität: Die komplette Vorstandschaft wurde wiedergewählt. Richard Baumgartner wird die KSK auch in den nächsten vier Jahren anführen. Weiterer Höhepunkt der Versammlung waren die Ehrungen. Markanter Schlusspunkt war Baumgartners Appell an die Bürger und Ortsvereine, den Kriegerjahrtag künftig besser zu besuchen.

Baumgartner, der schon seit 20 Jahren Vorsitzender ist, informierte eingangs über die Mitgliederzahlen. So gehören der KSK Eching aktuell 207 Männer und drei Frauen an. Stolz ist man, mit Hans Bauer noch einen lebenden Kriegsteilnehmer zu haben.

Vorsitzender Baumgartner ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Kriegerjahrtag, Hauptversammlung, Gratulationen und Beerdigungen waren wichtige Termine. Ein Höhepunkt war der Vereinsausflug nach Paris. Man beteiligte sich auch an kirchlichen und gemeindlichen Festen. Die KSK Eching nahm ihre Aufgabe also wieder sehr ernst, insgesamt wurden 65 Termine wahrgenommen. Schriftführer Georg Sedlmeier ließ das vergangene Jahr ebenfalls noch Revue passieren. Ebenfalls auf 2014 zurüchgeblickt wurde mit dem Bericht des Reservistensprechers. Er wurde von Fähnrich Ernst Flößer vorgetragen, da Reservistensprecher Josef Graf im Urlaub weilte. Flößer informierte vor allem über Schießwettbewerbe: Bei Gemeindemeisterschaft, Winterpokalschießen und Großkaliberschießen traf die KSK Eching ins Schwarze. Erfreulich war im Reigen der Protokolle der Kassenbericht gewesen.

Bürgermeister Andreas Held erinnerte in seinem Grußwort an die vielen Kriege in der Welt. Sie würden anhand der großen Flüchtlingswellen deutlich. Held sagte auf LZ-Nachfrage, dass die Gemeinde Eching aktuell keine Asylbewerber zugewiesen bekommen hätte. Dies müsse aber nicht immer so bleiben. Auch der stellvertretende Kreisvorsitzende Josef Zellhuber erinnerte in seinem Grußwort an die vielen Krisen. Er mahnte eindringlich zum Frieden.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde die komplette Vorstandschaft aus Vorsitzendem Richard Baumgartner, zweitem Vorsitzendem Christian Buron, Schriftführer Georg Sedlmeier, Kassier Andreas Winklmayer, Reservistensprecher Josef Graf, Fähnrich Ernst Flößer und zweiter Fähnrich Johann Mayer wiedergewählt. Eine kleine Änderung gab es bei den Kassenprüfern: Für den scheidenden Johannes Gumberger wurde Franz Huber gewählt, Prüferkollege Alfred Kuttenlochner machte weiter.

Bei den Ehrungen erhielten Lorenz Augustin, Anton Beck, Herbert Enderle, Adolf Feldmaier, Josef Ruhland und Ewald Zöllner Urkunde und Ehrennadel für jeweils 20-Jährige Mitgliedschaft. Georg Sedlmeier erhielt für 20-jährige Mitarbeit in der Vorstandschaft das große Ehrenzeichen mit goldenem Eichenkranz verliehen.

Am Ende der Versammlung musste Baumgartner etwas Wasser in den Wein gießen: Denn der vergangene Kriegerjahrtag sei von Bürgern und Ortsvereinen schlecht besucht gewesen. Baumgartner machte deutlich, dass er enttäuscht gewesen sei. Denn nach seiner Auffassung sei man den verstorbenen Kameraden einen gut besuchten Kriegerjahrtag schuldig. Hermann Plankl regte an, den offiziellen Teil des Kriegerjahrtags von knapp drei Stunden künftig auf die Hälfte zu reduzieren. Das könnte die Besucherzahlen wieder steigern. Baumgartner nahm diesen Vorschlag zur Kenntnis. Die weitere Handhabung wird im Kreise der Vorstandschaft besprochen.




(Quelle: Landshuter Zeitung vom 09. Januar 2015)

 
 

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